Weil wir Visionen haben, haben wir eine API

Eine Programmierschnittstelle, die anderen Programmen die Anbindung an ein bestehendes System ermöglicht, ist mehr als bloß Software – sie ist das Tor zur Umsetzung eigener Visionen. Das war auch der Ansatz, warum wir eine API für die Oxygen Media Platform entwickelt haben. Wir wollen den Nutzern unserer Platforn erlauben, ihre Visionen umzusetzen oder Kundenwünsche auf einfachstem Weg zu erfüllen.

Unser Webservice www.oxygennext.com stellt das Framework zur Verfügung, mit dem jeder seine Projekte umsetzen kann. Die API ermöglicht es, Visionen, Kundenwünsche oder auch nur geringe Anpassungen einfach und schnell umzusetzen.

Unsere Oxygen REST API verwendet offene Standards, wodurch Kosten eingespart werden. Zu diesen Standards gehören auch die allgegenwärtigen, internetbasierenden Technologien wie sie auch von Google oder Facebook verwendet werden. Damit sind die Barrieren für den Einstieg vergleichsweise niedrig, da viele Entwickler heute schon damit arbeiten.

Die API steht ab den 15.02.2010 frei zur Verfügung und kann sofort für alle Oxygen.next Projekte verwendet werden. Im zweiten Schritt ab Mitte Mai wird die API auch ganzheitlich der Oxygen Media Platform zur Verfügung stehen und damit auch den 42media Kunden erlauben, ihre Visionen selbstständig weiterzuentwickeln.

Bei der Erstellung eigener Applikationen sind Ihren Ideen nahezu keine Grenzen gesetzt. Sie können Ihr System beispielsweise in Google Maps integrieren und sich Standort und Status aller Ihrer Oxygen Stations anzeigen lassen, oder Sie binden Ihre YouTube-Playliste in Ihre Player ein, die dann die Videos auf Ihren Screens abspielen. Sie könnten sich auch ein Monitoring-Tool aufbauen, das Screenshots aller Ihrer Player auf einem Display mit 36 Bildbereichen darstellt, oder Sie erlauben es Plattformen für Werbebuchungen, Spots direkt in Ihre Playliste zu einzuplanen.

Auch ein Anpassen des User Interface ist möglich, und damit sind Tools für lokale Redakteure, ein direkter Eingriff von Werbekunden oder der einfache Upload von Inhalten an eine bestimmte Stelle problemlos möglich. In nur drei einfachen Schritten lassen sich komplexe Abläufe vereinfachen. Ein Beispiel: 1. Laden Sie hier ein Bild hoch 2. Geben Sie den Anzeigezeitraum ein. 3. Klicken Sie auf senden.

Der Ablauf dahinter würde wie folgt aussehen: Das Bild wird an einen festen Platz in der Sendeschleife eingebunden. Die Anzeigedauer ist definiert. Die Anzahl der Ausspielungen ist vorgegeben. Der oder die Player sind vorgegeben, auf dem das Bild in die Sendeschleife eingebunden wird. Das Bild löscht sich nach Ablauf automatisch.

Da wir Digital Signage als Bestandteil einer zukünftigen Gesellschaft sehen, steht dessen Einsatz im privaten Bereich jetzt nichts mehr im Wege. Sich morgens in der Küche seine Twitter-Nachrichten als Newsticker anzeigen zu lassen und zugleich Nachrichten, Wetter  und das Tageshoroskop zu lesen, wird so zu einer Selbstverständlichkeit.

Peter Dombrowski

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